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Rückblick


Arbeitstagung 2017

Zeichnen und Skizzieren für Coaches und Beratende

Jeder kann zeichnen, wer hätte das gedacht?
Die Teilnahme am Seminar „ Zeichnen und Skizzieren für Coaches und Beratende“ vom 20.-21.01.2017 in Hann.-Münden, angeleitet von der Designerin Inge Paulsen, war ein echter
Erfolg! In nur wenigen Stunden lernten wir mit der U W O – Methode kleine Männchen, die dann auch noch Stimmungen ausdrücken konnten, mal männlich, mal weiblich, sogar ab und zu in Bewegung gerieten, wie der Trapezmann mit seinem 8-er Schema es spielend leicht ermöglicht.
In echter Werkstattatmosphäre begeisterten wir uns am 2. Tag für komplexe Visualisierungen im Coaching oder in der Moderation von Konflikten.
Die wohltuende, kreative Atmosphäre und den festen Vorsatz des Übens zu Hause nahmen wir mit aus dem wunderschön sonnig kalten Auefeld.
 Andrea Jung-Roediger, Siemens, Offenbach

 

Starterseminar 2017

Als Neumitglied hatte ich mich für das Starter-Seminar im Januar 2017 in Hannoversch Münden angemeldet, weil ich mir interessante Kontakte versprochen hatte. 

Meine Erwartungen wurden übererfüllt: nicht nur was die Diskussionen mit Fachkollegen anging, sondern vielmehr auch Impulse, was mein Selbstverständnis als Mitarbeiterberaterin angeht. Vielen Dank dafür!
Jacqueline Ott, Regensburg

***

vielen Dank noch einmal für das äußerst anregende Starter-Seminar! Es war für mich sehr bereichernd und informativ. Vor allem die Kombination aus allgemeinen Informationen und der Besprechung sehr konkreter individueller Fragestellungen fand ich sehr gelungen.  Als Neuling auf diesem  Gebiet konnte ich sehr von Ihrem Erfahrungsfundus und dem Austausch mit den Kolleginnen profitieren. Wenn es nach mir ginge, müsste es ein Starter-Seminar II als Folgeseminar geben!
Petra Schmitt, München

 

 


Seminar Humor in der Beratung

 

Am 28./29. Oktober 2016 begeisterte Frau Eva Ullmann vom Humorinstitut Leipzig mit der bbs-internen kurzweiligen und interessanten Fortbildung „Humor als Vertrauensbildner in der Beratung“.

 

Improvisationsworkshop 2016 - Teambildung

Der Workshop „Was macht ein gutes Team aus - Methodenseminar zur Teamanalyse und Teamaktivierung und Themenverarbeitung“ fand am 18. / 19. November 2016 wieder mit dem bewährten Team Jörg Seigies und Axel Subklew in Herzogenrath statt.

Für 2017 ist ein weiterführendes Seminar in Planung.

 

Zertifizierung

 Als erstes korporatives Mitglied, das Betriebliche Sozialberatung für Unternehmen anbietet, hat sich die proitera GmbH, Basel, dem vom bbs entwickelten „institutionellen Zertifizierungsverfahren“ unterzogen. Die eingereichten Unterlagen wurden von der Zertifizierungskommission durchgearbeitet und bewertet. Die Fragen, die sich bei dem Arbeitsreffen der Kommission ergaben wurden bei einem Auditierungstermin mit der Inhaberin und Geschäftsführerin sowie den anwesenden Beschäftigten besprochen und geklärt. Als Ergebnis des
Besuches in Basel empfahlen die Mitglieder der Zertifizierungskommission Irma Beuthe und Michael Bremmer dem Vorstand, proitera das Qualitätszertifikat zuzuerkennen.

Der bbs gratuliert proitera zum Zertifikat und zu einer nachweislich in sich konsistenten Unternehmens- und Beratungsstruktur. Das Qualitätszertifikat wird vom Vorstand im Rahmen der Jahrestagung überreicht.

Angemerkt sei an dieser Stelle, dass die AG EQR / DQR (Europäischer Qualifikationsrahmen / Deutscher Qualifikationsrahmen) der DGfB das bbs Zertifizierungsverfahren positiv zur Kenntnis genommen hat.


 

Verständliche und klare Sprache
Berufliches Schreiben optimieren

07. - 08. Oktober 2016

im Augustinerkloster zu Erfurt

mit Sandra Maria Fanroth, Training* Coaching * Prozessbegleitung

Um überzeugend zu argumentieren und den Schreibprozess zu optimieren, ist es wichtig, sich mit strukturierenden und kreativen Schreibtechniken vertraut zu machen. Dabei hilft einerseits das Erlernen von Regeln für eine klare, lebendige Sprache, andererseits braucht es einen bewussten Umgang mit den eigenen Schreibhemmungen und Strategien zu ihrem Abbau.

Somit kann die Schreibkompetenz im Beruflichen Schreiben für Präsentationen, Stellungnahmen und ähnlichen Texten verbessert werden.

 

Veranstaltungsort

Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt

http://www.augustinerkloster.de/


Anreise:  Donnerstag,     06.10. 2016 bis 18:00 !!!

Beginn:    Freitag,             07.10. - 09:00 Uhr

Ende:       Samstag,          08.10. - 15:00 Uhr

 


2. Vernetzungstag Betriebssozialdienste und Rehabilitation

Mittwoch, 28. Sept. 2016

AHG - Gesundheitszentrum Ludwigshafen

Yorckstraße 1 · 67061 Ludwigshafen


Nach den positiven Rückmeldungen zum 1. Vernetzungstag 2015 in der AHG Klinik Bad Dürkheim und Nachfragen zu ambulanten Behandlungsmöglichkeiten findet der 2. Vernetzungstag am 28. September 2016 im AHG Gesundheitszentrum Ludwigshafen statt.


Seit Januar 2011 bietet das AHG Gesundheitszentrum Ludwigshafen ganztägig ambulante Rehabilitation für psychische und psychosomatische Erkrankungen sowie für Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol und Medikamente) an. Das Spektrum der Behandlungsangebote wurde durch die Psychosomatische Frühintervention, „PAULI“ und die psychosoma-
tische Nachsorge ergänzt.


Der Vernetzungstag 2016 soll die Möglichkeit zu anregendem Austausch geben und die Vernetzung untereinander mit gezielten Beiträgen unterstützen. Informiert wird über  verschiedene Therapieangebote und die bereits bestehenden Kooperationen mit Betrieben. Der Bundesfachverband Betriebliche Sozialarbeit e.V. wird durch den
Vorstand und die Geschäftsführung vertreten sein.
Eine Vertreterin der Deutschen Rentenversicherung Bund wird mit einem Vortrag zu den Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation beitragen.
Die Soziotherapeutische Abteilung der AHG Klinik Bad Dürkheim stellt die Wege der Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einer medizinischen Rehabilitation vor.

Mit Blick auf die begrenzte Teilnehmerzahl bitten wir um Zusendung der beigefügten Anmeldung bis zum 9. September 2016.

pdf.png Einladung_2.Vernetzungstag
pdf.png Anmeldung_2.Vernetzungstag
 
 pdf.png 2016_09_28_LUsanum_feedback
 pdf.png 1_2016-09-28_Ganztaegig ambulante Rehabilitation
 pdf.png 2_2016-09-28_PAULI
pdf.png 3_ 2016-09-28_Psychosomatische Fruehintervention
pdf.png 4_2016-09-28_Vernetzung macht stark
Karten Vernetzungsrunde

 


Beratung als Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert

Professionelle Selbstverortung für die betriebliche Sozialarbeit

Jahrestagung des bbs vom 22. bis 24. Juni 2016  in Bad Kissingen

 

Die Jahrestagung  beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Fragestellung wie notwendig und wertvoll Beratung als Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert ist.

Panta rhei – Alles fließt. Das wussten schon die alten Griechen, und das spüren in der heutigen Zeit in besonderem Maße die Unternehmen und Organisationen. Ganze Berufsgruppen verschwinden von der Bildfläche, Berufsbilder ändern sich stetig, immer neue Anforderungen tauchen am Horizont auf. Wer sich von diesem sich rascher drehenden Karussell zu sehr mitreißen lässt, verpasst leicht die Chancen, die der Wandel bietet. Darum braucht es von Zeit zu Zeit den Raum innezuhalten und sich selbst zu verorten – persönlich und professionell.

Für die betriebliche Sozialarbeit stellt sich also die Frage, wo sich dieser Raum finden lässt angesichts hoher Arbeitsverdichtung und immer neuer Verantwortungsbereiche.

Die Tagung eröffnet diesen Raum in Form eines Open Space am Donnerstag. Dieses Zukunftsformat – deutlich weniger bekannt als beispielsweise das World Café – bietet größtmögliche Freiheit zur Gestaltung der eigenen Anliegen und fordert gleichzeitig größtmögliche Eigenverantwortung.

Der Mittwoch bietet zum Auftakt und zur Inspiration zwei Impulsvorträge von Prof. Mag. Peter Zellmann, INSTITUT FÜR FREIZEIT- UND TOURISMUSFORSCHUNG, Wien und Gudrun Albrecht, Diplompädagogin, Dozentin für Beratung an der OSTFALIA HOCHSCHULE. WOLFENBÜTTEL zu den Fragen: Wie wird sich unsere Arbeitswelt in Zukunft verändern? Welche Trends zeichnen sich in Unternehmen und Organisationen ab? Welche Auswirkungen hat dies auf unsere Beratungsarbeit?

Diese Impulse fließen unmittelbar danach in Übungen und den ganzen Donnerstag lang in den Open Space ein.

Der Freitag dient der methodischen Reflexion des Formats Open Space sowie der Auswertung der gesamten Tagung.

 


English for Counseling

Englisch im Beratungsalltag ist heute immer notwendiger.

Der bbs bietet seinen Mitgliedern ein Englisch Intensiv-Training als Aufbauseminar an, das speziell auf den Beratungs- und Coachingkontext abgestimmt ist.
Durch ein 3-tägiges intensives und durchgängiges Eintauchen in die Sprache und eine lebendige, lebens- und arbeitsnahe Trainingsmethodik sollen die Teilnehmenden Sicherheit im Sprachgebrauch gewinnen. Hemmungen, sich in einer fremden Sprache zu artikulieren, sollen abgebaut werden. Das früher Gelernte wird reaktiviert und mit der Aneignung von passenden Vokabeln und Phrasen für Beratungsgespräche stabilisiert.
Bei schönem Wetter sind täglich etwas längere Spaziergänge in den umliegenden Weinbergen angedacht, was sich bestens für Paarübungen eignet. Und die gemütliche Pfälzer Gastfreundlichkeit lädt abends zu entspannten Erfahrungsaustausch und viel small talk unter Kollegen ein.

Voraussetzung:
Kenntnisse der englischen Sprache. Wünschenswert ist die Teilnahme an einem der bisherigen Seminare.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt.

Das Seminar beinhaltet:

  • Levelcheck und Inhaltsabsprache (ca. 10 min) zur Berücksichtigung der individuellen Bedarfe der Teilnehmenden
  • Interventionsübungen in den verschiedenen Beratungsphasen durch Rollenspiele
  • Fachthemen wie
 
  • Gesundheitsmanagement
  • Identität
  • chronische Krankheiten
  • Burn-out
  • Abhängigkeiten
  • Elternzeiten
  • Reintegration
  • Mobbing
  • Konflikte
  • persönliche Krisen
  • Versicherungen
  • Führungsstile
     
  • Weitere möglich Themeninhalte (nach Bedarf)
 
  • Konfliktmediation
  • Resilienz
  • Teilnahme an bzw. Leitung von TeamMeetings
  • BGM-, PE- und TE-Trainingsübungen
  • Präsentation
  • Moderation
     
 
  • Austausch und Übung von verschiedenen systemischen- und hypno-systemischen Coachingtools, Lösungs- und zielorientierte Fragestellungen

 


 Arbeitstagung 2016

„Wer sich nicht traut.....“ mit Frau Caroline Solowjew als Dozentin von Convergent Training & Coaching.

Als Suggestopädin verfügte Frau Solowjew über weitreichende Fähigkeiten, das Verhalten und Auftreten von Menschen zu reflektieren und zu mehr Sicherheit zu verhelfen. Mit Ihrer Methodenvielfalt führte Sie die Teilnehmer durch zwei lebendige Tage, in denen durch Videoanalyse das Präsentieren von frei Sprechen analysiert und ausgewertet wurde. Den vollen Stimmklang nutzen, aufrechte Haltung, Blickkontakt wahren und auch mal Pausen aushalten nahmen die Teilnehmer als wertvolle Anregung mit.
Damit dieses lebendige Wochenende auch nicht verloren geht, bekamen die Teilnehmer die Auswertung und Videoanalyse persönlich zugesandt.
In der Abschlussbefragung wurde dieses Seminar als sehr produktiv und Nutzbringend eingestuft und wir freuen uns sehr, den Punkt getroffen zu haben.

 

Starterseminar 2016

Vom 21.01.16 bis 22.01.16 fand im Augustiner Kloster Erfurt das Starterseminar statt. Sieben Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung teil, Simone Schuldt und Simone Herl (vom Vorstand) begrüßten die Neulinge im Verband. Wie sich dann herausstellte, nahmen auch erfahrene und langjährige Mitglieder am Starterseminar teil, die Ihr Wissen über den Verband nochmals vertiefen wollten. Das Bedürfnis nach Netzwerk, Verhalten im Umgang mit Auftraggebern und Datenschutz fand in der Diskussionhier besonderen Raum. Am zweiten Tag gab Michael Bremmer nochmal Einblick in die Verbandsgeschichte und die zukünftige Ausrichtung der Betrieblichen Sozialberatung. Eine insgesamt gelungen eVeranstaltung die wir auch in Zukunft unseren Mitgliedern anbieten.

 

 


Rückblick Jahrestagung 2015

 

„Menschen in Veränderungsprozessen begleiten“ war das Thema der Jahrestagung im Juni in Hann.-Münden.

Rita Scheinpflug von fgi (Fischer Group International) stimmte die Teilnehmer mit ihrem Impulsreferat zu den Themen „Change Management“ und „Führungsfeedback“ zu Beginn der Jahrestagung ein.

Sehr praxisbezogen berichtete anschließend Melanie Postler vom Klinikum der Universität München über die „Implementierung einer Sozialberatung in einer großen Organisation“

Mit der Mitgliederversammlung am Abend endete der erste Tag. Hier stand u.a. die Wahl von neuen Vorstandsmitgliedern auf der Tagesordnung. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Kristina Hartwig, Sabine Mattner und Claudia Mertens für die engagierte und zuverlässige Vorstandsarbeit. Gleichzeitig werden als neue Vorstandsmitglieder begrüßt: Christiane Brand, Simone Herl, Christine Jahn und Simone Schuldt.

Christiane Wendell und Florian Zapp führten uns am Donnerstag mit Workshops zu dem Thema „Veränderungskompetenz fördern“ durch den Tag. Wir hatten die Möglichkeit, Tools für die Beratung von Mitarbeitern und weiteren Stakeholdern im Veränderungsprozess kennen zu lernen und anzuwenden. Eigene Projekte konnten reflektiert und Erfahrungen eingebracht werden. Der Workshop-Tag war eine überaus gelungene Mischung aus Theorie und Tools.

Am Freitag beschloss Pflegedirektor i. R. Peter Jacobs vom Klinikum der Universität München die Jahrestagung mit seinem Beitrag „Change Management aus Sicht der Unternehmensleitung“.

In bewährter Weise endete auch diese Jahrestagung mit dem kollegialen Austausch.


Jahrestagung des bbs 2013

Glück und Entspannung als Bestandteil der Beratung


vom 12. – 14. Juni 2013

in Berlin, Akademie Berlin Schmöckwitz

 

Glück und Entspannung in der Beratung.
Gibt es das? Darf es das geben? Was hat das noch mit Beratung zu tun?

Steigende Erwartungen, psychische Belastbarkeit und Erschöpfungszustände begleiten uns seit Jahren in unserer Beratung. Es gibt viele betroffene Beschäftigte, quer durch alle Unternehmens-hierarchien und Berufsgruppen, die unsere Beratung aufsuchen.

Die Jahrestagung des Bundesfachverband Betriebliche Sozialarbeit e.V. (bbs) beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, welche Möglichkeiten es gibt, unsere Beratung vielfältiger zu gestalten.

Schwerpunkt der Tagung wird sein, welche Bedeutung Glück in der Beratung hat. Ist Glück ein individueller Zustand? Was meint der Volksmund mit „jeder ist seines Glückes Schmied“?

Wir laden Sie ein, mit uns die Psychologie des Glücks zu betrachten und gemeinsam zu überlegen, wie Glück als Bestandteil der Unternehmens-KULTUR in die Beratung einfließen kann.

In einem weiteren Workshop soll trainiert werden, wie Entspannungstechniken in der Betrieblichen Sozialberatung eingesetzt werden können

Mit Magic Cube eröffnet uns Prof. Takaaki Sonoda überraschende Einblicke und rundet mit seinem Workshop die Tagung ab.

 

ReferentInnen

Dominik Dallwitz-Wegner, Dipl. Soziologe, Sozialpsychologe,
PoINT-Positive Intelligence, Hamburg

Christine Matheja-Vogel, moderne Mentaltrainerin,
Entspannungstrainerin, Entspannungsakademie, Poing

Prof. Dr. Takaaki Sonoda, Associate Professor,
Kyushu University, Japan

 

pdf.png 

Jahrestagung des bbs 2012

 

vom 9. - 11. Mai 2012 in Mainz

Erbacher Hof, Akademie des Bistums Mainz

 

Betriebliche Sozialarbeit in turbulenten Zeiten

Resilienz und Selbstfürsorge

Eine praktische Erfahrung mit dem Organisationslaboratorium


Die Arbeitswelt fordert und erwartet heute ein hohes Maß an Belastbarkeit, Verfügbarkeit und Zuständig-keit. Hinzu kommen Vorstellungen von der Formbarkeit menschlicher Ressourcenpotentiale. Dies alles begünstigt Erschöpfungszustände bei den Be-schäftigten. Betroffen sind Menschen quer durch alle Unternehmenshierarchien und Berufsgruppen.

Die Jahrestagung des Bundesfachverband Betriebli-che Sozialarbeit e.V. (bbs) fragt in diesem Jahr danach, wie bei drohender Überforderung die Stabili-sierung und der Erhalt der eigenen Arbeitskraft sowie der von Auftraggebern, Kunden und Klienten gelingen kann.

In diesem Zusammenhang stehen Schlagwörter wie „Resilienz“ und „Selbstfürsorge“ im Rahmen der be-trieblichen Gesundheitsprävention. Wie kann auf die Balance zwischen angemessenen und unangemessenen Erwartungen, Grenzen und Grenzenlosigkeit, Forde-rungen und Überforderungen fokussiert werden? Wie können Handlungsspielräume ausgelotet werden, um in einem weiteren Schritt die Umsetzung vom Wissen hin zu pragmatischer Umsetzung einzuleiten.

Wachheit und gezielte Aufmerksamkeit, salopp mit „Durchblick“ formuliert, sind bekanntlich wirkungsvol-le Indikatoren, Erschöpfungszuständen vorzubeugen.
Die aus den traditionsreichen Seminaren der Ta-vistock-Clinic London hervorgegangenen Organisationslaboratorien sind ein effektives Mittel der Wahl, diese Ressourcen zu stärken.
Mit Rücksicht auf den Zeitrahmen bietet der bbs hier in aller Kürze einen Einblick und Zugang.

Innerhalb von verschiedensten Gruppenkonstellatio-nen besteht die Möglichkeit, sich mit dem Rollenspektrum als Verantwortliche in der betriebli-chen Sozialarbeit auseinander zu setzen. So können über latente Prozesse in Organisationen Einsichten und Erkenntnisse gewonnen werden, wie die Dynamik von Organisation und Führung die Resilienz fördert oder beeinträchtigt. Dadurch erschließen sich neue Formen von Kooperation und (Selbst-)Fürsorge.

Die Gruppen werden von Trainern des Inscape-Institut Köln begleitet, das über langjährige Erfahrungen im Umgang mit dieser Lernform verfügt.


Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand

 

pdf.png Programm
Programm JT -2012fin.pdf
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Jahrestagung des bbs 2011


Psychosoziale Gesundheit im Beruf

Resümee und Bericht von der Jahrestagung des bbs vom 25.05. – 27.05.2011 in Boppard / Rhein

Mit ca. 70 Tagungsgästen aus allen Regionen Deutschlands, der Schweiz, Österreich, Belgien, Luxemburg und auch aus Frankreich eine Fachtagung zu erleben, war für mich wieder einmal ein großartiges Erlebnis. Schließlich verbinden uns viele berufliche Begegnungen und ein intensiver Fachaustausch in den vergangenen Jahren. 

Besonders erfreulich finde ich den Zuwachs im Bundesfachverband. Nicht nur, dass immer mehr Kolleginnen und Kollegen neu dem Verband beigetreten sind, sondern auch die Quote der neugierigen „noch nicht Mitglieder“ gefällt mir. Ein Zeichen, dass die Beratung in den Betrieben Zukunft hat.

Vor einigen Jahren noch hatten wir eine Jahrestagung, bei der es um die gesetzliche Verankerung der BSA im Gesundheitsmanagement und damit auch im Arbeitsschutzgesetz ging. Die Befürchtung, als „Freiwilliger Dienst“ den Einsparungen der Unternehmen zum Opfer zu fallen, beschäftigte uns. Jetzt, 6 Jahre später, freue ich mich, dass alle Befürchtungen fast schon ins Gegenteil umgeschlagen sind: Während die gesetzlichen Bestimmungen in der Konsequenz engmaschigere Personalberechnungen nach sich ziehen, erfreut sich die BSA zunehmender Notwendigkeit als auch Beliebtheit in den Betrieben und Verwaltungen. Wer hätte es damals gedacht?

Der Trend, dass die psychische Gesundheit der Beschäftigten quer durch die Republik zum Gesundheitsthema Nummer 1 geworden ist, sehe ich als eine Folge der digitalen Technik und damit der Globalisierung einerseits, aber auch der Veränderungsgeschwindigkeit in einer multioptionalen Gesellschaft andererseits. Diese Geschwindigkeit bekommt der Psyche offensichtlich nicht besonders gut. Wenn dann zusätzlich die Werte und die Sinnhaftigkeit mit den Veränderungsprozessen nicht mithalten, entwickeln sich starke psychische Belastungen bis zu Burnout und / oder Depressionen.

Vor diesem Hintergrund hatten wir uns als Fachverband für den Slogan entschieden:   

„Lange leben, lange arbeiten! - Lange arbeiten, lange leben?“.

Angestoßen wurde unsere Tagung durch zwei Impulsreferate zu den Themen „Gesunde Arbeit“ (Harald Kaiser) und „Changemanagement - die Zukunft gestalten“ (Jürgen Feisl).

Der Zusammenhang von Kompetenz und Gesundheit bei Führungskräften wurde uns in einem Workshop sehr anschaulich, nachvollziehbar und praxisnah von Dr. Dietmar Nowottka mit seiner Kompassmethode bewusst gemacht. Aufgrund seiner langjährigen professionellen Beratungspraxis in Unternehmen konnten die Teilnehmer manchen Impuls in ihrer eigenen Praxis wiederfinden und auch gewinnbringend übertragen.

Genauso aktuell die Thematik „Wie bleibe ich selber gesund?“. Der Workshop mit dem Thema Selbstmanagement unter der Leitung von Kerstin Kühlborn und Inés Borstendorfer kombinierte aktuelle eigene Problemlagen mit hilfreichen Methoden, sodass aus der Vielfalt der Kommunikations- und Interaktionsarten ein lebendiger, produktiver Workshop wurde. Beide Workshops litten zwar ein wenig unter der hohen Teilnehmerzahl von ca. 35 Personen. Trotzdem waren sie m. E. das Herz der Jahrestagung.

Dr. Michael Barth zeigte in seinem Referat „Veränderungen in der Arbeitswelt aus Sicht der Betriebsmedizin“ den Wandel von der untersuchenden Arbeitsmedizin hin zu einer Arbeitsmedizin, die den Unternehmer berät. Auch gesetzliche Änderungen im ASiG haben in der Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin zu starken Veränderungen geführt. Die gesetzlichen Berechnungszeiten müssen für Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit aus einer Ressource geleistet werden.

Die Abschlussveranstaltung mit dem Beitrag von Frau Prof. Dr. Andrea Budde weitete noch mal den Blick zum Thema „Resilienz“. Tiefes, spirituelles Zuhören und Raum für Sinnfragen gab sie uns mit vielen plastischen Symbolen (z. B. Hundefutter) mit auf den beruflichen Weg in eine Zukunft, die sich nach der Wirtschafts- und  Finanzkrise mehr und mehr mit der Umwelt und ihren Ressourcen auseinandersetzen muss. Die Welt als globales Dorf, mit dem Einzelne wie Unternehmen mehr zu tun haben werden, als ihnen lieb ist. Die Frage wird lauten: Mit welcher Achtsamkeit gelingt es Wirtschaft und Politik, den Blickwinkel zu wechseln, von immer mehr Konsum zu immer mehr Teilhabe und Verteilungsgerechtigkeit?

Ich bin gespannt auf die Dokumentationsunterlagen - hoffentlich lege ich sie nicht einfach infolge der Arbeitsgeschwindigkeit unachtsam zur Seite. Mit einer Notiz, die ich mir gemacht habe „Offener Geist, offenes Herz, offener Wille - Zuhören als zentrale Beratungskompetenz“ (Buchtitel von Otto Scharmer),  schließe ich dieses Resümee.

Ich wünsche allen Beratern und Beraterinnen diese hohe Kompetenz des Zu- und Hin-Hörens!

Herzliche Grüße
Ernesto Zacharias

 


Jahrestagung des bbs 2010


Auf der Jahrestagung des bbs e.V. vom 09.06.2010 - 11.06.2010  in Bad Salzdetfurth befassten sich die Teilnehmenden unter der Überschrift

Krise in der Wirtschaft – Chance für die Beratung

mit dem tiefgreifenden Wandel in Gesellschaft und Arbeitswelt.

Betriebliche Sozialarbeit ist in Zeiten der Veränderung mehr denn je notwendig, um einen Beitrag zum unternehmensinternen Gleichgewicht zu leisten.

Wie sich Wirtschaft und Arbeitswelt entwickelt, wie „Beratung 2020“ gestaltet werden soll, welches die Werte sozialarbeiterischen Handelns sind und künftig sein werden, war Inhalt der Beiträge und Workshops.

Herrn Prof. Dr. Zellmann (Institut für Zukunfts- und Freizeitforschung, Wien) schaffte mit seinem Vortrag „Zeitenwende und Krisenstimmung - Eine Chance für die Sozialberatung“ einen gelungenen Einstieg ins Thema. Die Tagung erhielt dadurch einen dynamisch-erfrischenden Input, der die Atmosphäre deutlich prägte.

Mit der visionären Prognose von Prof. Zellmann, wie sich Arbeit von sozialversicherungspflichtiger Lohnarbeit hin zur sinnstiftenden, steuerfinanzierten Tätigkeit mit einem Grundgehalt für alle wandeln werde, war ein guter Anfang gemacht und die Weichen für eine lebendige und fachlich – konstruktive Beteiligung gestellt.

Mehr gedankliche Anstrengungen, mehr kulturelle und berufliche Flexibilität wurden den Tagungsteilnehmern als künftige Kompetenzen empfohlen.

Gleichzeitig werde, so Prof. Zellmann, der Bedarf nach Beratung mit einer guten Rahmenqualität (Fachkenntnis, Zeit und Empathie) stetig zunehmen.

Der Abend stand im Fokus der Mitgliederversammlung des Bundesfachverband Betriebliche Sozialarbeit e.V.

Besonders hervorzuheben ist das neue Praxishandbuch betriebliche Sozialarbeit, das den Mitgliedern vorgestellt wurde und eine positive Resonanz fand. Den Herausgebern Susanne Klein und Hans-Jürgen Appelt ein großes Dankeschön für die geleistete Arbeit. Herzlichen Dank auch an alle, die das Buch durch ihre Beiträge mitgestaltet und ermöglicht haben.

Am zweiten Tag führte Brigitte Zeier alle Teilnehmer zurück in die konkrete sozialarbeiterische Praxis und referierte zu „Chancen und Risiken von Veränderungsprozessen“. Sie erläuterte, was Beraterinnen und Berater im Rahmen von Veränderungsprozessen wissen und beachten sollten. In Zeiten stetigen Wandels und großer Herausforderungen werde von allen im Betrieb Tätigen vermehrt sozial kompetentes Handeln verlangt.

Um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, müssten gerade die Funktionsträger mehr denn je aktiv zuhören, Fragen, Zweifel und Blockaden wahrnehmen, deren Hintergründe verstehen und diese adäquat mit ihren Mitarbeitern kommunizieren können.

Dazu sei Fachpersonal notwendig, das eine beratende und koordinierende Rolle einnehmen könne. Betriebliche Sozialarbeit bringe dafür die besten Voraussetzungen mit, indem sie Betriebe darin unterstütze, Instrumente der Personalarbeit im betrieblichen Alltag aufeinander abgestimmt einzusetzen.

Im Anschluss wurden in vier parallelen Workshops die Tagungsinhalte vertieft.

  • Krisenmanagement für die Zukunft mit Sandra Fanroth. Schwerpunkt Konflikte und Konfliktmediation in Betrieben.
  • Im Workshop mit Christiane von Schönberg ging es um Marketing und Vertrieb betrieblicher Angebote nach innen und nach außen.
  • Der Workshop von Brigitte Zeier beschäftigte sich mit den Aspekten der Kosten-Nutzen-Rechnung betrieblicher Sozialberatung.
  • Um die Auswirkungen des demographischen Wandels im Hinblick auf die Angebote der Betrieblichen Sozialarbeit ging es im Workshop von Joachim Wilms.

 

Am letzten Tag wurden die Tagungsergebnisse mit den Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden verknüpft.

Mit der Methode des World Cafes wurden Visionen und Ideen für die Zukunft der betrieblichen Sozialarbeit entwickelt.

Fünf Perspektiven für die nächsten zehn Jahre standen im Mittelpunkt des letzten Tages

  • Wie werden sich die Arbeitsbedingungen verändern?
  • Welche Themen werden Betriebliche Sozialarbeit tangieren?
  • Wie verändern sich die Aufgaben von Führungskräften?
  • Welche Leistungen und welchen Nutzen werden Unternehmen von einer Betrieblichen Beratung zukünftig erwarten?
  • Wie soll sich Betriebliche Sozialarbeit im Spannungsfeld von immer größeren Leistungsanforderungen und Produktivität einerseits und den berufsethischen Prinzipien andererseits positionieren?

 

Die Ergebnisse dienen als Basis für die zukünftigen Aktivitäten im Rahmen der Verbandsarbeit.

 


Jahrestagung des bbs 2009

 

 vom 17. bis 19. Juni in der Rhönresidence in Dipperz-Friesenhausen bei Fulda

 

Arbeitswelt im Umbruch

Herausforderung an die BSA und ihre Methoden

  • Mit den vielfältig gestiegenen Anforderungen an die Kompetenz betrieblicher Beratung befasste sich die diesjährige Jahrestagung des bbs.

    • Dr. Nenad Vasic beschäftigte sich mit den Konsequenzen der aktuellen Neurowissenschaft für die Beratungsarbeit aber auch mit den Auswirkungen auf strukturelle Bedingungen in Organisationen.

    Im Methodenteil stellten die Referenten mit theoretischen Inputs und praktischen Übungen die unterschiedlichsten Methoden und Ansätzen für den Einsatz in der Beratung vor:

    • Stefan Machka, die Herzintelligenzmethode von Doc Childre, eine hochwirksame Methode um z. B. Stresssymptome gezielt abzubauen, sich nicht von Angst oder Wut bestimmen zu lassen und Entspannungsfähigkeit positiv zu beeinflussen.
    • Jochen Sattler, Musiktherapie im Beratungskontext.
      Der Ansatz setzt auf die ressourcenfördernde Wirkung der Musik, welche Kommunikation auf nonverbaler Ebene ermöglicht und, in Gruppen eingesetzt, das Miteinander fördert.
    • Dr. Siegfried Lehrl die Methode des Mentalen Aktivierungstrainings, die dazu beiträgt, die geistige Fitness zu erhalten und zu fördern.
    • Dr. Rolf Schwarz mit Elementen aus der Spiel- und Theaterpädagogik,
    • Jasper Dehner die „Check-your-mind-Methode“, mit der Denkblockaden und negative Denkmuster erkannt, aufgelöst und durch eine konstruktive Einstellung ersetzt werden können.
    • Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher von der Jesuiten-Hochschule für Philosophie in München rundete die Tagung mit seinem Beitrag "Sinn und Werte - vernachlässigbare Größen für die Wirtschaft?" ab.


 Die diesjährige Arbeitstagung des bbs,  exclusiv für Mitglieder, fand vom 6. bis 7. Februar 2009   im Bischöflichen Bildungshaus St. Ursula, Erfurt, statt.

26 Kolleginnen und Kollegen befassten sich mit den Veränderungen in der Arbeitswelt und dem damit verbundenen Strukturwandel in der Betrieblichen Sozialberatung.

In einer angenehmen Arbeitsatmosphäre und einer konstruktiven Zusammenarbeit wurden Fragen und Antworten des bbs auf diese Veränderungen diskutiert.

 

Mitglieder finden die Arbeitsergebnisse im kennwortgeschützten Bereich.

 


Jahrestagung des bbs 2008


Wenn die Seele "stolpert"
Betriebliche Interventionsmöglichkeiten bei psychischen Auffälligkeiten

die diesjährige Jahrestagung des Bundesfachverbandes Betriebliche Sozialarbeit e.V. fand vom 4.-6. Juni 2008 in Bad Salzschlirf bei Fulda statt .

 

Rückblick

90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich, Belgien, Luxemburg und Deutschland beschäftigten sich mit dem Thema der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. In einem intensiven Programm ging es in gewohnter bbs-Qualität neben einem wissenschafts-praktischen Input vor allem um betrieblich praktizierte Lösungsansätze.

Mit Dr. Hans-Peter Unger, dem Leiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Asklepios-Klinik Hamburg-Harburg und Leiter des Harburger Bündnisses gegen Depression, referierte zu Beginn der Tagung ein kompetenter Fachmann zu der Fragestellung

„Psychische Auffälligkeiten

Wie uns die heutige Arbeitswelt in die seelische Erschöpfung treibt und was man dagegen tun kann“.

Der interessante und kurzweilig aufbereitete Vortrag begeisterte alle Anwesenden. Gerne hätte man Herrn Dr. Unger noch weiter zugehört, doch er musste dem Fahrplan der Bundesbahn seinen Tribut zollen, zumal er am nächsten Tag wieder in Hamburg gebraucht wurde.

Als zweiter Redner des ersten Tages sprach Projektleiter Christian Gredig von der Familienselbsthilfe Psychiatrie aus Bonn. Er schlug einen Bogen von seinen vielfältigen praktischen Erfahrungen in der Arbeit mit psychisch Kranken hin zu der Funktion und Tätigkeit des Bundesverbandes und der Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen betrieblichen Beratungsdiensten und den Angehörigengruppen.

Am Abend fand traditionell die Mitgliederversammlung statt.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Praxis.

 Gerhard Wind, Leitender Psychologe der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen stellte in einem spannenden Vortrag das von ihm entwickelte Konzept der Trauma-Arbeit an der Klinik und die Arbeit der Trauma-Ambulanz Ludwigshafen vor. Abgerundet wurde sein Beitrag mit einem Filmbericht des ZDF über die Rehabilitation eines Amoklauf-Opfers. Neben sehr persönlichen Einlassungen des Opfers wurde die Beratungsarbeit der Psychologen transparent dargestellt.

Detlev Heldeis, Reha-Berater bei der Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung Wiesbaden, ergänzte mit seinem Beitrag die Ausführungen von Gerhard Wind hinsichtlich der Tätigkeit und der Leistungen der Berufsgenossenschaften. Herr Heldeis verstand es, die trockene Materie der Rehabilitation locker und verständlich aufzubereiten.

Susanne Klein, Frankfurter Sparkasse, berichtete vom „Präventionskonzept Banküberfall“ der Frankfurter Sparkasse. Dieses Notfallkonzept hat sich seit vielen Jahren bewährt und besteht aus regelmässigen Schulungen sämtlicher Vertriebsmitarbeiter zum Thema: „Risiko Banküberfall“, sowie einer professionellen Akutversorgung und  Nachbetreuung.

Der Nachmittag war dem „World-Cafe“ – auch unter dem Begriff „Marktplatz“ bekannt – vorbehalten.

An sieben Ständen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über „best-practice-Beispiele“ aus den Unternehmen informieren und mit den Referierenden austauschen.

Simone Schuldt, KSB AG, Frankenthal, präsentierte das Schulungskonzept zur gesunden Führung ihres Arbeitgebers in Zusammenarbeit mit einer psychosomatischen Fachklinik.

Sabine Mattner und Eleonore Paschvoss, RAG - Deutsche Steinkohle, Herne, stellten „Burnie“ vor, eine interaktive CD zum Umgang mit Stress – nicht nur am Arbeitsplatz.

Linoj Kottappillil, BMW AG, Berlin, berichtete über das Gesundheitsmanagement der BMW Group unter dem Titel: „Psychomentale Gesundheit am Standort Berlin“.

Heinz-Willi Lahme, Fachkliniken Hochsauerland, Bad Fredeburg, informierte die Teilnehmer über ein Präventionsmodell der Klinik, das sich derzeit noch in der Pilotphase befindet. Es wendet sich an Mitarbeiter aus Betrieben, die erste Anzeichen psychosomatischer Beschwerden (Burnout, Depressionen…) aufweisen und mit Hilfe eines insgesamt dreiwöchigen ganzheitlichen Gesundheitstrainings ihre Balance wieder gewinnen können.

Matthias Orth und Catja Tonnius, Berufliches Trainingszentrum (BTZ) Rhein-Neckar, informierten über die Rehabilitationsarbeit ihrer Einrichtung in der Kooperation mit den Arbeitgebern

Susanne Keudel, Region Hannover, informierte über Ergebnisse aus  einer Befragung zum Unterstützungsbedarf für Führungskräfte im hilfreichen Umgang mit psychisch auffälligen Beschäftigten.

Dr. Jürgen Schichterich und Frank Reger, Fachkliniken Daun, stellten ihr Klinikkonzept über Interventionen bei psychischen Auffälligkeiten im berufsbezogenen Kontext vor.

Den Unternehmen – im Übrigen bis auf eines alle Mitglieder - sei an dieser Stelle nochmals gedankt, dass sie die Beiträge ermöglicht haben. Besonders gefreut hat uns, dass sich die BMW AG als Nichtmitglied mit einem Beitrag präsentiert hat.

Der Dank gilt aber auch den Referierenden, die nicht müde wurden, sieben Mal ihre Folien zu präsentieren und last but not least allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich diesem Marathon unterzogen. Alls in allem aber eine vielfältige, interessante und gelungene, wenn auch kompakte Veranstaltung.