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Frische Meldungen

AG RPK - Frührente bei psychischer Krankheit vermeiden

In der Betrieblichen Sozialarbeit geht es oft um das Thema psychische Erkrankungen. Rehabilitation vor Rente soll auch für diesen Personenkreis gelten – die Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation psychisch kranker Menschen (BAG RPK) nimmt in einem interessanten Positionspapier die Problembereiche der beruflichen Phase einer Rehabilitation in den Fokus.

Neues Online-Angebot der BAR: Der BEM-Kompass für den Wiedereinstieg in das Berufsleben nach längerer Krankheitszeit

Bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz nach langer Krankheit braucht es oft individuelle Lösungen für Betroffene und Betriebe. Mit dem BEM-Kompass bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) eine schnelle Orientierung zu vielen Fragen des Beruflichen Eingliederungsmanagements (BEM).

Soziale Arbeit mit und für alte Menschen

Bisher wurde das Thema „Alter“ als gesellschaftliche Aufgabe und vor allem als Aufgabe für die Handlungsfelder Gesundheit und Pflege diskutiert. Im Laufe der Zeit wird nun immer deutlicher, dass Alter und die damit zusammenhängenden Lebensfragen sowie Lebenslagen auch Thema der Sozialen Arbeit sind. Nicht zuletzt rückt die demographische Entwicklung in Deutschland „Stichwort: Babyboomer“ und die damit einhergehende verstärkte Orientierung an der Inklusion das Thema Alter immer mehr in den Blick der Sozialen Arbeit und auch der anderer Handlungsfelder von Wirtschaft und Politik.

Der „Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.“ (DBSH) hat hierzu ein Positionspapier veröffentlicht: Erklärung des DBSH zur „Sozialen Arbeit für und mit alten Menschen“ (Trierer Erklärung)

Fachkräftesicherung - Zehn Vorschläge der Arbeitgeberverbände für eine Verbesserung der Reha

Zur Verbesserung von Reha-Prozessen hat die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ein Positionspapier mit zehn Vorschlägen veröffentlicht.

 

Die Vaterschaft

Die vom Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen herausgegebene Broschüre befasst sich mit allgemeinen Hinweisen zur Vaterschaftsanerkennung, der gerichtlichen Feststellung der Vaterschaft und mit der Vaterschaftsanfechtung.

Gesetzesentwurf zur Anpassung der Berufsausbildungshilfe und des Ausbildungsgeldes

Die Bundesregierung hat im April 2019 einen Gesetzesentwurf zur Anpassung der Berufsausbildungshilfe und des Ausbildungsgeldes (BT-Drs. 19/9478) vorgelegt. Ziele des Gesetzes sind, die Änderungen beim Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) aufzunehmen sowie das Verfahren zu vereinfachen.
So sollen unter anderem Unterkunftskosten in der Berufsausbildungshilfe und im Ausbildungsgeld einheitlich pauschaliert werden. Die Höhe des Ausbildungsgeldes soll an die Sätze des BAföG angeglichen werden.
Gesetzesentwurf

Alleinerziehend – Tipps und Informationen

Das Taschenbuch „Alleinerziehend – Tipps und Informationen“ wurde vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter Anfang 2019 in einer überarbeiteten Auflage herausgegeben. Das Buch ist in acht Hauptthemen gegliedert und beinhaltet u.a. das Sorgerecht sowie Ansprüche und Rechte in Hinblick auf den Kindeswillen und das Kindeswohl. Es werden die Lebensbereiche der alleinerziehenden Eltern angesprochen, etwa die Existenzsicherung, die die Ausbildung und die Erwerbstätigkeit umfasst. Dabei werden auch der Kindesunterhalt und finanziellen Hilfen thematisiert.
Taschenbuch "Alleinerziehend - Tipps und Informationen"

Neues Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen

Der Bundestag hat am 14. März das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. Das Gesetz hat zum Ziel, schneller Arzttermine zu beschaffen und die Leistungen der Krankenkasse sowie die Versorgung zu verbessern. Das TSVG soll voraussichtlich im Mai 2019 in Kraft treten und ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.

Kern des Gesetzes ist der Ausbau der Terminservicestellen. Sie sollen zentrale Anlaufstellen für Patientinnen und Patienten werden und 24 Stunden an sieben Tagen pro Woche über die bundesweit einheitliche Notdienstnummer 116117 erreichbar sein. Parallel dazu wird das Mindestsprechstundenangebot der Vertragsärzte von 20 auf 25 Stunden pro Woche erhöht.

Für junge Erwachsene, die an Krebs erkrankt sind, werden die Kosten von Kryokonservierung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Durch die Konservierung von Keimzellgewebe, Ei- und Samenzellen kann diese Patientengruppe auch nach einer Krebsbehandlung noch Kinder bekommen. Weitere Informationen: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2019/1-quartal/tsvg-2-3-lesung-bundestag.html

DGSA-Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

Wichtig für die Betriebliche Soziale Arbeit:
DGSA-Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

Die Stellungnahme vom 3. Januar 2019 zum Gesetzesentwurf finden Sie hier:

https://www.dgsa.de/veroeffentlichungen/stellungnahmen/

 

Interessante neue Studie zur Situation der Pflege in unterschiedlichen Ländern

https://www.stiftung-muench.org/pinal-studie-pflege-in-anderen-laendern-vom-ausland-lernen/

Am 29. Januar 2019 wurde eine Studie im Auftrag der Stiftung Münch veröffentlicht, die die Situation der Pflege in Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und Kanada im Vergleich zu Deutschland untersucht. Die Studie belegt, dass die Pflege in Deutschland in den Bereichen Akademisierung, Eigenverantwortlichkeit und Ausbildung zurückliegt.

Besonders auffällig ist der Unterschied im Bereich der Akademisierung: In Deutschland schließen lediglich ein bis zwei Prozent der Pflegeabsolventen ein Studium der Pflege ab. In den Niederlanden liegt dieser Wert bei ca. 45 Prozent und in Schweden und Großbritannien bei 100 Prozent. Daraus resultierend hätten Pflegende in den untersuchten Ländern mehr Verantwortung in der Patientenversorgung, während sie in Deutschland meist auf Anweisung des Arztes tätig seien.

Fachtagung des Arbeitskreises "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit" zum Thema Trennung und Scheidung - "Rosenkrieger"

Am 4. April 2019 findet in Maastricht, Niederlande, eine Fachtagung des Arbeitskreises „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit“ zum Thema Trennung und Scheidung – „Rosenkrieger“ statt.

Im Kontext von grenzüberschreitender Trennung und Scheidung benötigen die Fachkräfte in den Jugendämtern und ihre Kooperationspartner zusätzlich Kenntnisse der internationalen Verordnungen und gesetzlichen Regelungen der jeweils angrenzenden Länder. Im Rahmen der Fachtagung werden die unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben und die gerichtlichen Verfahren in Ostbelgien, den Niederlanden und Deutschland vorgestellt, ebenso verschiedene Unterstützungsangebote für betroffene Familien bzw. Kinder.

Die Veranstaltung erfolgt in deutscher Sprache.

https://ems.lvr.de/tms/frontend/index.cfm?l=6F454099FB481537185AB2097DA9006A&sp_id=1

Die Bundesregierung berichtet über den Stand von Maßnahmen aus dem BTHG

Zu Beginn des Jahres hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) über Maßnahmen, Projekte und Untersuchungen berichtet.

Die Bundesregierung hat bzgl. des BTHG Berichtspflichten. Das BMAS berichtet darüber, welche Untersuchungen und Projekte initiiert wurden und wie dabei Partizipation umgesetzt wird. Des Weiteren werden Aktivitäten zur Unterstützung der Länder bei der Umsetzung und Klärung von Rechtsfragen thematisiert.

Sechs ausführliche Berichte aus den entsprechenden Maßnahmen bzw. Projekten finden sich im Anhang des knapp 200-seitigen Dokuments:

  • der Bericht des Projekts „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ für das Jahr 2018,
  • der Endbericht zur Machbarkeitsstudie für das Forschungsvorhaben „Wirkungsprognose nach Artikel 25 Absatz 2 BTHG“,
  • eine Übersicht über die Projekte der modellhaften Erprobung der Verfahren und Leistungen nach Art. 25 Absatz 3 BTHG,
  • ein erster Zwischenbericht zur wissenschaftlichen Untersuchung der modellhaften Erprobung der Verfahren und Leistungen nach Art. 1 Teil 2 des BTHG,
  • eine Expertise zur Schaffung einer Datengrundlage für die Finanzuntersuchung nach Art. 25 Absatz 4 BTHG sowie
  • der erste Zwischenbericht zur Finanzuntersuchung.

Zur Unterrichtung der Bundesregierung über das Jahr 2018:

Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes – Bundestags-Drucksache 19/6929 vom 4. Januar 2019 (PDF/8,3 MB)

(Quelle: Deutscher Bundestag)

"Reha-Prozess"

Die Reha-Träger haben auf Ebene der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) nun Regelungen vereinbart, wie sie die Vorgaben des SGB IX zur Gestaltung eines Rehabilitationsprozesses auslegen und umsetzen wollen. Diese neue gemeinsame Empfehlung beschreibt einen idealtypischen Reha-Prozess, mit nun sieben statt wie bisher fünf Phasen (Bedarfserkennung, Zuständigkeitsklärung, Bedarfsermittlung und Bedarfsfeststellung, Teilhabeplanung, Leistungsentscheidung, Durchführung von Leistungen zur Teilhabe und Aktivitäten zum bzw. nach Ende einer Leistung zur Teilhabe).
Zur Realisierung eines einheitlichen und nahtlosen Rehabilitationsprozesses wollen die Rehabilitationsträger und Integrationsämter sicherstellen, dass auftretende Kooperations-, Zuständigkeits- und Finanzierungsfragen einvernehmlich und rasch geklärt werden und nicht zu Lasten der Menschen mit Behinderung gehen.

Hier finden Sie die gemeinsame Empfehlung:
https://www.bar-frankfurt.de/fileadmin/dateiliste/publikationen/gemeinsame-empfehlungen/downloads/GEReha-Prozess.pdf

 

Arbeit und Gesundheit: Generation 50+

Der neueste BKK Gesundheitsreport (Ende 2018 erschienen) widmet sich der Gesundheit der Beschäftigten in der Generation 50+. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Beschäftigten wird stetig größer. Interessant dabei ist, dass bis vor ein paar Jahren Beschäftigte im Alter jenseits der 50 Jahre eher als "ruhestandsnah" gesehen wurden. Derzeit werden sie verstärkt als „Best Ager“ mit Entwicklungspotential betrachtet. Daraus ergibt sich die Frage, wie alter(n)sgerechte Arbeit, genauso wie Prävention, Gesundheitsförderung und schließlich Übergang in den Ruhestand gestaltet werden können, um Arbeitsfähigkeit möglichst lange zu erhalten. Für den eiligen Leser eignen sich die Seiten 18-31. Bei 485 Seiten besteht ansonsten die Gefahr, dass Sie während des Lesens selbst zum Best Ager werden...

Diese interessante Lektüre finden Sie hier: https://www.bkk-dachverband.de/publikationen/bkk-gesundheitsreport.html

(EU) DSGVO - Was ist neu im Datenschutz?

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (AJS) hat auf vier Seiten einen kurzen und informativen Überblick über die Auswirkungen der (EU) Datenschutzgrundverordnung zusammen

gestellt. Grundlegende Fragen zum „neuen“ Datenschutz werden mit einfachen Worten beantwortet. So erhalten aber auch Fachkräfte der betrieblichen Sozialarbeit Auskunft u.a. über die Zulässigkeit einer neuen bzw. den Umgang mit einer bereits erteilten Einwilligung, Rechte der Betroffenen und Pflichten der datenverarbeitenden Stellen, sowie den Konsequenzen möglicher Rechtsverstöße.

https://www.ajs.nrw.de/wp-content/uploads/2018/09/AJS_Merkblatt_DSGVO_Juli_2018.pdf