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Frische Meldungen

Eine Steuerreform als Job-Turbo für Frauen

Wenn in der Betrieblichen Sozialen Arbeit über das Thema Finanzen gesprochen wird, zeigt sich nicht selten, dass das Ehegattensplitting gerade für Frauen im Alter oder nach einer Ehescheidung Nachteile mit sich bringen kann. Eine Reform könnte hier Abhilfe schaffen...

Kinderbetreuung

In der Betrieblichen Sozialen Arbeit wird die Kinderbetreuung häufig thematisiert. Diese ist nicht überall in Deutschland beitragsfrei, für viele Eltern ist die Kinderbetreuung deshalb auch eine Kostenfrage. Im Jahr 2017 zahlten Eltern durchschnittlich 1 310 Euro jährlich dafür. Hier gibt es weitere Infos...

Geld ist nicht alles ...

In der Betrieblichen Sozialen Arbeit wird Tag für Tag deutlich, dass für sehr viele Menschen ein Leben mit wenig Geld sehr belastend ist. Finanzielle Ängste und Sorgen bestimmen das Lebensgefühl. Doch es gibt immer wieder Menschen, die trotz widriger finanzieller Umstände mit ihrem Leben zufrieden sind. Nun ist ein Forscherteam dieser Frage nachgegangen, was diesen Menschen zu einem zufriedenstellenden und würdevollen Dasein verhilft.

https://www.iab-forum.de/zufrieden-leben-trotz-wenig-geld-ueber-ausnahmen-die-die-regel-bestaetigen-und-die-politik-herausfordern/

 

Die Lohnschere zwischen Alten- und Krankenpflege schließt sich 2020 auch weiter nur langsam

Die Löhne in der Pflege unterscheiden sich nach wie vor erheblich zwischen den Pflegeberufen, den Bundesländern und den verschiedenen Pflegeeinrichtungen. Daneben lassen sich auch Lohnunterschiede zwischen ausländischen und deutschen Beschäftigten in den Pflegeberufen aufzeigen. Näheres dazu finden Sie hier...

In Deutschland wird es bis 2035 wesentlich mehr Menschen im Rentenalter geben.

Die Zahl der Personen im Alter ab 67 Jahren wird zwischen 2020 und 2035 um 22 % von 16 Millionen auf voraussichtlich 20 Millionen steigen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der ersten mittelfristigen Bevölkerungsvorausberechnung weiter mit. Dies wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Auswirkungen auf die Sozialversicherungen haben. Die nächste Bundesregierung hat hier einiges zu tun.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/09/PD21_459_12411.html

Kindschaftssachen und häusliche Gewalt

Die vom BMFSFJ herausgegebene Fortbildungsbroschüre zum Thema Schutz und Unterstützung bei und nach häuslicher Gewalt kann vielen Fachkräften der Betrieblichen Sozialen Arbeit zur Qualifizierung dienen. Die Broschüre beleuchtet die rechtlichen Aspekte zu Umgang, elterlicher Sorge, Kindeswohlgefährdung und Familiengerichtlichen Verfahren bei Vorliegen von häuslicher Gewalt.

Fortbildungsbroschüre Kindschaftssachen und häusliche Gewalt

Die offizielle Notruf-App "Nora" der Bundesländer ist veröffentlicht...

Die offizielle Notruf-App "Nora" der Bundesländer ist veröffentlicht...
In der Betrieblichen Sozialen Arbeit ist das Thema bekannt. Menschen mit geringen Sprachkenntnissen, Sprachbeeinträchtigungen oder ganz ohne Sprache ist es kaum möglich, einen Notruf abzusetzen. Mit der neuen offiziellen Notruf-App Nora soll es diesen Personen möglich sein, mit einfachen Symbolen, klaren Texten und einer intuitiven Nutzerführung einen Notruf abzusetzen, der die wichtigsten Informationen enthält. Der bbs e.V. freut sich über Rückmeldungen, falls Erfahrungen gemacht wurden.

https://www.dvfr.de/rehabilitation-und-teilhabe/meldungen-aus-der-reha-landschaft/detail/artikel/nora-ist-da-die-offizielle-notruf-app-der-bundeslaender/?L=0&cHash=687107197da532634aa24096eed24f8e

Entscheidung über Corona-Schutzimpfung für 16-jährigen Jugendlichen

Entscheidung über Corona-Schutzimpfung für 16-jährigen Jugendlichen
In der Betrieblichen Sozialen Arbeit wurde dieses Thema immer wieder diskutiert. Was ist, wenn geschiedenene, gemeinsam sorgeberechtigte Eltern sich uneinig über eine Impfung gegen das Coronavirus ihres Kindes sind? In diesem Fall sprachen sich der Vater und der 16-jährige Sohn für und die Mutter gegen die Schutzimpfung aus.
Bei der Übertragung der Entscheidungsbefugnis über Schutzimpfungen nach § 1628 Satz 1 BGB auf einen Elternteil könne grundsätzlich nach inzwischen gesicherter Rechtsprechung darauf abgestellt werden, dass die Entscheidungsbefugnis grundsätzlich demjenigen Elternteil zu übertragen ist, der die Impfung des Kindes entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch Institut befürwortet, soweit bei dem Kind keine besonderen Impfrisiken vorliegen. Die Impfempfehlungen der beim Robert Koch Institut angesiedelten Ständigen Impfkommission (STIKO) sind in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als medizinischer Standard anerkannt worden.
Damit gibt es nun etwas mehr Klarheit bei einem Thema, dass erfahrungsgemäß sehr emotional diskutiert wird.

Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main

 

Elterngeld und Elternzeit

Elterngeld und Elternzeit
Das BMFSFJ hat eine aktualisierte Broschüre über das Elterngeld und die Elternzeit veröffentlicht. Hier werden Fragen rund um Leistungsvoraussetzungen und die Planung der Elternzeit beantwortet und mit Beispielen veranschaulicht. Mittlerweile ein Klassiker in der Betrieblichen Sozialen Arbeit.
Broschüre Elterngeld und Elternzeit

 

Anspruch auf Ganztagsförderung für Grundschulkinder

Anspruch auf Ganztagsförderung für Grundschulkinder
Der subjektive Anspruch auf ganztägige Förderung von Kindern der ersten vier Klassenstufen ist geregelt. Das gibt vielen Eltern von jungen Kindern Sicherheit, wenn auch erst ab dem Schuljahr 2026/2027. Dies kann dazu führen, dass einige familiäre Konfliktfelder in der "Rush-Hour des Lebens" reduziert werden. Bis dahin werden die Fachkräfte der Betrieblichen Sozialen Arbeit hier noch viel beraten müssen. Der Bundesrat hat am 10. September 2021 dem Ganztagsförderungsgesetz zugestimmt. BT-Drs. 19/32280

So verbreitet sind mentale Probleme | Virtuelle Realität in Deutschland

In der Betrieblichen Sozialen Arbeit sind psychische Probleme ein großes Thema. Viele davon lassen sich auf soziale Ursachen zurückführen. Anlässlich des Europäischen Depressionstags am 03. Oktober zeigt sich, dass 30 Prozent der für den Statista Global Consumer Survey in Deutschland befragten Menschen angeben, dass sie in den letzten zwölf Monaten vor der Umfrage psychische Probleme hatten. Darunter versteht die Erhebung ein breites Spektrum von Symptomen wie Stress, Depressionen und Ängste.
https://de.statista.com/infografik/24734/umfrage-zum-vorkommen-psychischer-probleme/?utm_source=Statista+Newsletters&utm_campaign=4b3da91ea5-All_InfographTicker_daily_DE_PM_KW39_2021_Do&utm_medium=email&utm_term=0_662f7ed75e-4b3da91ea5-314579597

Zudem hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages anlässlich dieses Tages sich mit dem Thema beschäftigt und wie wir es von den Kolleg_innen gewohnt sind, auf zwei Seiten einen gelungenen und lesenswerten Überblick gegeben. Dieser eignet sich auch in Auszügen sehr gut für ein Briefing von Führungskräften.