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A New Benchmark for Mental Health Systems: Tackling the Social and Economic Costs of Mental Ill-Health

Psychische Erkrankungen betreffen Millionen von Menschen und verursachen wirtschaftliche Kosten in Höhe von mehr als 4 % des BIP. Allerdings wurde die Gesundheitsversorgung für psychische Erkrankungen lange Zeit vernachlässigt und unterfinanziert, und der ungedeckte Bedarf an Versorgung ist immer noch hoch – durch die langanhaltende COVID-19-Krise womöglich höher denn je.

Der neue OECD-Bericht „A New Benchmark for Mental Health Systems: Tackling the Social and Economic Costs of Mental Ill-Health“ untersucht, wie gut die Länder wichtige Maßnahmen und Dienstleistungen umsetzen, die für die Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme erforderlich sind. Der Bericht hebt die jüngsten Reformen hervor, die die Länder zur Stärkung der psychischen Gesundheit unternommen haben, wie zum Beispiel einen verbesserten Zugang zu psychosozialer Versorgung.

Direktzugang zur Online-Ausgabe:
https://doi.org/10.1787/4ed890f6-en

BGM-Förderpreis 2021

DAK-Gesundheit und Kommunikationsberatung MCC vergeben auch in diesem Jahr wieder den Förderpreis 2021 für Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Die DAK-Gesundheit und die Kommunikationsberatung MCC schreiben den DEUTSCHEN BGM-FÖRDERPREIS 2021 bereits im sechsten Jahr in Folge aus. Der Preis würdigt Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen, die sich kreativ und nachhaltig für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) einsetzen. Zudem unterstützt der Förderpreis die Gewinner dabei, ihre innovativen Ideen umzusetzen.

Dieses Jahr liegt der Fokus auf dem Thema „Gesunde Kommunikation im Unternehmen“. Gesucht wird die beste Idee für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Die zentrale Fragestellung lautet: Wie können Dialog und wertschätzende Zusammenarbeit in der digitalen Arbeitswelt gelingen?

Die Gewinner erhalten Sachleistungen im Gesamtwert von 60.000 Euro, die sie bei ihren Vorhaben unterstützen. Einsendeschluss ist der 10. Juli 2021

Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie wir in der digitalen Arbeitswelt miteinander kommunizieren möchten und wie es Unternehmen gelingt, eine Kultur der Zusammenarbeit bei stetiger Digitalisierung beizubehalten

Folgende Ansätze können beispielhaft aufgegriffen werden:
New Work: BGM-Konzepte zu den Themen “Home-Office, virtuelles Führen oder Work-Life-Balance.“ Gefördert durch die Coronakrise kommt es regelgerecht zu einem Home-Office-Boom. In immer mehr Unternehmen finden flexible Arbeitsformen und eine Fragmentierung (z.B. am Nachmittag die Kinder aus der Krippe holen und am Abend am Projekt weiterarbeiten, welches am Tag nicht fertig geworden ist) der Arbeit statt.

Digitales BGM: Sinnvolle Vernetzung von On- und Offlinemaßnahmen.“ Die Ziele des BGM haben sich durch den digitalen Wandel nicht verändert, wohl aber die betrieblichen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig kommen im BGM zunehmend digitale Tools zum Einsatz, die neue Möglichkeiten eröffnen.

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und bewerben Sie sich.

Experten entscheiden über Gewinner
Ob Unternehmen, lokales Netzwerk im BGM oder Dienstleister mit konkretem Praxisvorhaben in einem Betrieb – jeder, der eine neue Idee im Gesundheitsmanagement entwickelt hat und umsetzen will, kann sich bewerben.

Eine unabhängige Experten-Jury mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Arbeitgebern entscheidet über die Gewinner. Der erste Platz ist mit 30.000 Euro für Sachleistungen dotiert, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Leistungen im Wert von 20.000 und 10.000 Euro. Der Förderpreis trägt dabei den gesetzlichen Regelungen (§§ 20a, b SGB V und Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes) zur Prävention Rechnung.

Verliehen werden die Preise im Rahmen des Kongresses „Betriebliches GesundheitsManagement“ am 26. Oktober 2021 in Köln.

Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular zum Deutschen BGM-Förderpreis finden Bewerber unter: http://www.bgm-foerderpreis.de/


DVSG-Online-Befragung –– Ihre Einschätzung ist uns wichtig!

Alle zwei Jahre befragt die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG), ihre Mitglieder sowie weitere in Handlungsfeldern der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit Tätige zu verbandlich relevanten oder gesundheitspolitisch bedeutsamen Themen. In diesem Jahr steht die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Soziale Arbeit und deren Adressat*innen im Mittelpunkt der Online-Befragung.

Die Pandemie brachte und bringt tiefgreifende Veränderungen in der Lebenssituation, Versorgung und Beratung von Klient*innen der Sozialen Arbeit mit sich. Auch die Arbeitsbedingungen und die Anforderungen für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit haben sich durch die Pandemie stark verändert. Die DVSG hat diese Situation zum Anlass genommen, die anstehende (Mitglieder-)Befragung zu diesen Themen zu initiieren. Die Erhebung widmet sich den veränderten Rahmenbedingungen, Bedarfen und Chancen für die Soziale Arbeit und deren Adressat*innen. Ziel der Befragung ist es, die aktuelle Situation in der Praxis abzubilden und Implikationen für die fachpolitische Arbeit des Verbandes abzuleiten.

Ihre Meinung zu der Arbeitssituation, veränderten Bedarfen und Angeboten im Zuge der Corona-Pandemie ist wichtig. Nehmen Sie sich bitte etwa 20-30 Minuten Zeit für die Bearbeitung des Fragebogens. Die Befragung ist ein Kooperationsprojekt der Professoren Daniel Deimel und Thorsten Köhler von der KATHO-NRW und der DVSG. Der Befragungszeitraum ist befristet und endet am 31.05.2021.

Bei der Online-Befragung handelt es sich um eine freiwillige und anonymisierte Befragung. Alle Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form erhoben, ausgewertet und veröffentlicht. Wir garantieren Ihnen weder IP-Adresse Ihres Computers zu erfassen, noch Informationen über Sie zu erheben, die Ihre Identifikation ermöglichen. Die gesetzlichen Vorgaben des Datenschutzes bzw. der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) werden eingehalten. Sämtliche Daten werden ausschließlich zur Ableitung von Handlungsbedarfen für die fachpolitische Arbeit und zu wissenschaftlichen Zwecken sowie zur Weiterentwicklung des Verbandes erhoben.

Link zur Online-Befragung: https://www.surveymonkey.de/r/DVSG2021

 

Handbuch „Psychosoziale Therapien für eine verbesserte Partizipation am gesellschaftlichen Leben“

Die Online-Informationsplattform TheraPart der Patientenleitlinie „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“ steht allen Interessierten unter www.thera-part.de kostenfrei zur Verfügung. Sie informiert über psychosoziale Interventionen in der Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen und weist auf relevante Behandlungs-, Beratungs- und Versorgungsangebote hin. Kerninhalte der Leitlinie und der Online-Informationsplattform zu psychosozialen Therapien wurden nun weiter komprimiert und aufbereitet für eine Informationsveranstaltung für Patienten und ihre Angehörigen "TheraPart direkt". Das Handbuch dazu ist kürzlich im Psychiatrie Verlag erschienen.

Materialband: „Berufliche Teilhabe von abhängigkeitserkrankten Menschen“

Empfehlungen und Umsetzungshinweise für die Praxis gibt der Materialband „Berufliche Teilhabe von abhängigkeitserkrankten Menschen. Weiterentwicklung der Zusammenarbeit im SGB II und SGB III in NRW“. Broschüren-Service des MAGS NRW

Neuerscheinung: DHS Heft „Künstliche Drogen sind riskant“ in Leichter Sprache

Was ist Crystal Meth? Wie wirkt Crystal Meth? Warum ist Crystal Meth gefährlich? - Diese und andere Fragen zu Crystal Meth beantwortet das kürzlich veröffentlichte DHS Heft „Künstliche Drogen sind riskant“ in Leichter Sprache. Kostenloser Download und Bestellung über das DHS Bestellcenter.

Nachhaltig wirksame Suchtprävention: Empfehlungen für die Praxis suchtpräventiver Fach-/Leitungskräfte und Entscheidungsverantwortlicher

In einem Forschungsprojekt des Deutschen Instituts für Sucht- und Präventionsforschung der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln (KatHO NRW) in Zusammenarbeit mit dem Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung Hamburg (ISD Hamburg) wurden Empfehlungen sowohl für Fach-/Leitungskräfte in der praktischen Arbeit der Suchtprävention als auch für Entscheidungsverantwortliche in Leitungspositionen von Trägern und Verbänden, in der Politik usw. entwickelt. Sie können auf der Website der KatHO NRW heruntergeladen werden.

Metaanalyse: Kontrolliertes Trinken im Vergleich zu Abstinenz

In der Fachzeitschrift Addiction wurde erstmals eine systematische Übersicht und Metaanalyse publiziert. Sie vergleicht die Wirksamkeit einer auf Abstinenz ausgerichteten Behandlung mit der Wirksamkeit einer auf Trinkmengenreduktion ausgerichteten Behandlung. Die Autor_innen schlussfolgern, dass kontrolliertes Trinken eine wichtige Option in der Behandlung ist, insbesondere, wenn ein abstinenzorientierter Therapieansatz nicht möglich ist. Die Publikation finden Sie online hier.

Neue S3-Leitlinien: Alkohol, Tabak, Medikamente

Drei neue S3-Suchtleitlinien zu Alkohol-, Tabak- und Medikamentenabhängigkeiten klären über Suchterkrankungen auf. Sie stehen auf der Website der DGPPN zum Download zur Verfügung.

„LOSgelöst“: Neue Online-Hilfe für An- und Zugehörige von Personen mit Glücksspielproblemen

Das Online-Tutorial besteht aus 13 Videos zu verschiedenen Themen, die für An- und Zugehörige im Rahmen der Glücksspielproblematik relevant sein können. Sie finden das kostenlose Programm auf der Website www.verspiel-nicht-mein-leben.de

Bundesinitiative „Rauchfrei leben“

Langjährige Raucherinnen und Raucher finden hier schnell ein passendes Angebot, das zu ihnen passt. Weitere Informationen unter: www.nutzedeinechance.de

DHS Stellungnahme E-Zigarette

Hier finden Sie die DHS Stellungnahme zur E-Zigarette.

Preventing Harmful Alcohol Use

Die aktuelle OECD-Studie „Preventing Harmful Alcohol Use“ zeigt, dass Gegenstrategien nicht nur Menschenleben retten, sondern sich auch wirtschaftlich lohnen. Sie schätzt, dass sich jeder Euro, der in Maßnahmen gegen schädliche Formen von Alkoholkonsum investiert wird, wirtschaftlich bis zu sechzehnfach bezahlt macht. Die Studie beleuchtet zudem, wie sich die Coronakrise auf den Alkoholkonsum ausgewirkt hat, und berechnet unter anderem die volkswirtschaftlichen Schäden, die durch den alkoholbedingen Produktivitätsverlust entstehen.

Hier finden Sie die Online-Ausgabe

Kranke Psyche: In diesen Branchen nehmen Fehltage zu

Um 1,6 Prozent ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen in Deutschland 2020 gestiegen. Den größten Anstieg gibt es in den Bereichen "Land-, Forst-, Energie- und Abfallwirtschaft" sowie "Organisationen und Verbände". Laut der Quelle, der Krankenkasse DAK, hat die Pandemie einen Einfluss auf die mentale Gesundheit der Deutschen. Lesen Sie mehr.

Ausschreibung des Bundesteilhabepreises 2021

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) lobt zum dritten Mal den Bundesteilhabepreis aus – dieses Jahr zum Thema "Unterstützung, Assistenz, Pflege – gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Zeiten". Mit dem Preis werden drei herausragende Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte ausgezeichnet, die vorbildlich für einen inklusiven Sozialraum sind. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit schreibt den Preis im Rahmen der "InitiativeSozialraumInklusiv" (ISI) im Auftrag des BMAS aus. Interessierte können sich bis 21. August 2021 bewerben. Lesen Sie mehr