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DGUV: Leitfaden zur Beratung von Betrieben bei der Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungen am Arbeitsplatz gemeinsam begegnen: Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat im Februar 2022 einen Leitfaden zur Zusammenarbeit der Sozialleistungsträger bei der Beratung der Betriebe und Bildungseinrichtungen zur Gefährdungsbeurteilung herausgegeben.

Beratung für mehr Teilhabe: Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber

Arbeitgeber, die schwerbehinderte Menschen beschäftigen wollen, benötigen in der Regel Informationen zur Gestaltung von Arbeitsplätzen, zu möglichen Förderungen und entsprechenden Trägern. Hierfür richten die Integrationsämter derzeit in allen Bundesländern neue Ansprechstellen für Arbeitgeber ein. (Weiterlesen ...)

Mechanismen rund um Verschwörungsmythen

Sehr interessante Dokumentation: Wissenschaftler*innen erklären uns die Mechanismen rund um Verschwörungsmythen und warum wir alle anfällig für solche Erzählungen sind - und wie wir damit umgehen können.
https://www.youtube.com/watch?v=mtrZ8ja7Jp4

 

Aktionswoche Alkohol vom 14. - 22.05.2022

Quiz - Aktionswoche Alkohol

Hier geht es zum Quiz.

Nachwuchspreis zur Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung

Um auch den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu fördern, lobt der Deutsche Verband für Bildungs- und Berufsberatung e.V. (dvb) gemeinsam mit wbv Media, den „Josephine-Levy-Rathenau-Preis 2022“ aus. Bewerben können sich Absolvent/innen von Studiengängen aus einem bildungs- oder beratungswissenschaftlichen Feld, der Psychologie und des Personalmanagements, die in ihrer Abschlussarbeit ein Thema behandelt haben, das relevante Impulse für die Praxis der Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung setzt. Einsendeschluss der Arbeiten ist der 31.01.2022. Weitere Informationen finden Sie hier:

Ausschreibung:
https://dvb-fachverband.de/wp-content/uploads/2021/09/Nachwuchspreis_Ausschreibung-1.pdf

Bewerbungsbogen:
https://dvb-fachverband.de/wp-content/uploads/2021/09/Nachwuchspreis_Bewerbungsbogen-1.pdf

Start der Online-Diskussion „Assistive Technologien im betrieblichen Einsatz"

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner laden Sie herzlich ein zu der interaktiven Online-Diskussion:

Assistive Technologien im betrieblichen Einsatz
29. November – 17. Dezember 2021

Technische Hilfsmittel und Assistenzsysteme können Menschen präventiv oder befähigend bei Arbeitsschritten aller Art unterstützen sowie bestimmte Behinderungen kompensieren. Die assistiven Technologien haben großes Inklusionspotenzial in der Arbeitswelt. Was ist bei ihrem Einsatz in Betrieben zu beachten? Die DVfR und ihre Kooperationspartner veranstalten hierzu eine Online-Diskussion mit Expertinnen und Experten und laden dazu ein, rechtliche und praktische Fragen rund um dieses Thema öffentlich zu diskutieren. Die Foren im moderierten Forum „Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ unter https://fma.reha-recht.de sind geöffnet – das Forum selbst präsentiert sich nach einer Aktualisierung in neuem Gewand.

Stiftung Deutsche Depressionshilfe empfiehlt Betriebliche Sozialberatung

Die hat in dem neuen "5. Deutschland-Barometer Depression" festgestellt, dass jede_r fünfte Beschäftigte an Depression erkrankt ist. Die repräsentative Befragung untersucht jährlich Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden mehr als 5.000 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel im September 2021. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hebt hervor, dass Depression die meisten Unternehmen betrifft und benennt neben dem Betriebsarzt die Betriebliche Sozialberatung als geeignete Anlaufstelle.
https://idw-online.de/de/news779011

Flyer Zeugnisverweigerungsrecht

Vertrauen ist das Fundament auf dem die Betriebliche Soziale Arbeit steht. Daher freuen wir uns, dass es ein Bündnis für Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit gibt und wollen Ihnen den neuen Flyer nicht vorenthalten.

Flexible Arbeitszeiten: Erholung leidet ohne tägliche Grenze

Stresserkrankungen oder Burnout sind häufig Thema in der Betrieblichen Sozialen Arbeit. Viele Beschäftigte, deren Arbeit „flexibel“ über Projekte oder Deadlines organisiert wird, suchen die Sozialberatung auf. Dies gilt auch für Mitglieder in Organisationen Betrieben mit dünner Personaldecke. Warum es wichtig wäre, die vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) schon vor gut zwei Jahren eingeforderte betriebliche Arbeitszeiterfassung gesetzlich umzusetzen und nicht Abweichungen von den täglichen Erholungszeiten zu begünstigen, zeigt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung.
https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-flexible-arbeitszeiten-ohne-tagliche-grenze-leidet-erholung-36502.htm

KORREKTUR: Knapp 9 von 10 Tarifbeschäftigten erhalten 2021 Weihnachtsgeld

Eine erfreuliche Nachricht für Tarifbeschäftigte. Fast 9 von 10 erhalten 2021 Weihnachtsgeld. Bei genauerer Betrachtung erkennt man allerdings größere Branchenunterschiede. Während in der Metallbranche über 95% Weihnachtsgeld erhalten, sind es im Bereich Information und Kommunikation unter 70 %, obwohl auch diese Beschäftigten es gut gebrauchen könnten. Von den Nicht-Tarifbeschäftigten ganz zu schweigen.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/11/PD21_504_622.html

Pflegebedürftigkeit hängt von der sozialen Stellung ab

Das DIW Berlin zeigt, dass die Lebenserwartung mit der sozialen Stellung der Menschen zusammenhängen: Personen mit geringen Einkommen, einer hohen physischen und psychischen Arbeitsbelastung oder einer niedrigen beruflichen Stellung haben eine deutlich kürzere Lebenserwartung und dieser Unterschied wächst im Zeitverlauf. Interessant an diesem Bericht ist die Frage nach der Wahrscheinlichkeit, ob eine Person pflegebedürftig wird und wie die Zeit bis zur Pflegebedürftigkeit, das heißt der Lebensjahre ab dem Alter von 65 Jahren, die von einer Person ohne pflegende Hilfeleistungen durchlebt werden können.
https://www.diw.de/de/diw_01.c.827699.de/publikationen/wochenberichte/2021_44_1/pflegebeduerftigkeit_haengt_von_der_sozialen_stellung_ab.html

 

8,5 Millionen Menschen lebten in Deutschland 2020 in überbelegten Wohnungen

Aus Rückmeldungen aus den Sozialberatungen der Betrieblichen Sozialen Arbeit wissen wir, wie belastend die Covid-Pandemie für Menschen war, die in Wohnungen lebten, die nach europäischer Definition als überbelegt gelten. Als überbelegt gilt eine Wohnung, wenn sie über zu wenige Zimmer im Verhältnis zur Personenzahl verfügt. In Deutschland waren davon im Jahr 2020 knapp 8,5 Millionen Personen betroffen.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/11/PD21_506_63.html

Viele Intensivpflegekräfte schmeißen hin

Die Betriebliche Soziale Arbeit gibt es in einigen Krankenhäusern, aber längst nicht in allen. In fast drei Viertel der Krankenhäuser mit Intensivbetten stehen einer Umfrage zufolge derzeit weniger Intensivpflegekräfte zur Verfügung als noch Ende 2020. Hauptgründe sind Kündigungen, interne Stellenwechsel und reduzierte Arbeitszeiten. Erstmals lässt sich anhand der Daten auch beziffern, wie viele Intensivpflegekräfte den Krankenhäusern durch die schwierigen Bedingungen in der Corona-Pandemie verloren gegangen sind. Gerade in schwierigen Situationen und bei Fachkräftemangel zeigt sich, wie wertvoll die Arbeit der Betrieblichen Sozialen Arbeit ist.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/personalmangel-auf-intensivstationen-viele-pflegekraefte-gehen-17616341.html

Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro

Aus Sicht der Betrieblichen Sozialen Arbeit ist es begrüßenswert, dass eine Anhebung des Mindeslohns auf zwölf Euro durch eine Ampel-Koalition Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro geplant ist. Dass diese sich auch positiv auf die Volkswirtschaft auswirke, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt käme, beschreibt der Tagesspiegel.
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/zwoelf-euro-mindestlohn-mehr-geld-fuer-acht-millionen-menschen/27719494.html

 

Minijobs in Kleinbetrieben

Minijobs würden in kleinen Betrieben mit weniger als zehn Mitarbeitenden bis zu 500.000 sozialversicherungspflichtige Stellen verdrängen. So steht es in einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Anders als erhofft, bilden sie zudem nur selten eine Brücke in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In einer neuen Regierung wird dieses Thema sicher eine Rolle spielen. Im Rahmen der Sozialberatung der Betrieblichen Sozialen Arbeit zeigt sich, dass auch viele Beschäftigte in mittleren und großen Organisationen neben ihrem Hauptverdienst einen Minijob angenommen haben, um finanzielle Belastungen zu bewältigen.
https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/forum_minijobs.aspx