Frisches

Frische Meldungen

Wirtschaft mit Sinn: die Gemeinwohl-Ökonomie

(Gerd Dworok)

"Gemeinwohl-Ökonomie" bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufbaut. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.
Die Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie entwickelt in einem Netzwerk von Institutionen, Unternehmen und verwandten Gruppierungen selbstbestimmte und kooperative Lebens-und Arbeitsformen neuer, aber auch traditioneller Art.

DVfR: Anforderungen an Mobilitätshilfen und Verkehrsmittel

Menschen, die auf Rollstühle, Elektromobile (Scooter) oder andere Mobilitätshilfen angewiesen sind, stehen im öffentlichen Personenverkehr vor besonderen Herausforderungen. Denn nicht alle Mobilitätshilfen, in denen Personen sitzend befördert werden, sind technisch ausreichend für die Mitnahme in Verkehrsmitteln ausgestattet, und nicht jedes öffentliche Verkehrsmittel ist barrierefrei zugänglich. Teilweise fehlen auch einheitliche und transparente Regelungen für die rechtskonforme Beförderung mobilitäts¬eingeschränkter Passagiere. Wegen fehlender technischer Lösungen sowie Unklarheiten über mögliche Haftungsrisiken werden diese Menschen mancherorts einfach stehen gelassen.
In einer Stellungnahme benennt die DVfR Anforderungen an Mobilitätshilfen und Verkehrsmittel, damit der öffentliche Personenverkehr von Betroffenen uneingeschränkt und sicher genutzt werden kann. Sie fordert die Verantwortlichen auf, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
Die Stellungnahme der DVfR finden Sie hier.

Das Budget für Ausbildung im Angehörigen-Entlastungsgesetz – Teil I: Analyse des Gesetzentwurfs und der Stellungnahmen

Die Autorin Cindy Gast-Schimank setzt sich mit dem geplanten Budget für Ausbildung (§ 61a SGB IX) auseinander. In Teil I wird ein Überblick gegeben. Thematisiert werden u. a. der leistungsberechtigte Personenkreis, die Leistungsinhalte sowie die zuständigen Träger. Dabei werden Bezüge zum Budget für Arbeit gem. § 61 SGB IX hergestellt und bereits im Zusammenhang mit diesem diskutierte Aspekte aufgegriffen. Anschließend werden die Stellungnahmen der Verbände zu § 61a SGB IX zusammengefasst dargestellt. In Teil II soll das Budget für Ausbildung im System sozialrechtlicher Hilfen betrachtet werden. mehr

Kurze Erklärungen zum BTHG im Familienratgeber
Informationen finden Sie hier.

Funktion von Beratung im Sozialleistungssystem

„Eine umfassende Beratung ist die Grundlage für das Funktionieren des immer komplizierter werdenden sozialen Leistungssystems“
Die Autorin Katharina Weyrich befasst sich in ihrem Beitrag vor dem Hintergrund des Urteils des BGH vom 02.08.2018 (Az. III ZR 466/16) mit der Funktion von Beratung im Sozialleistungssystem. Sie identifiziert dort hohen Beratungsbedarf und stellt die These auf, dass zur Deckung dieses Bedarfes auch insbesondere trägerunabhängige Beratung notwendig ist. Anhand einiger empirischer Untersuchungen wirft sie einen Blick auf die Beratungswirklichkeiten in der behördlichen Praxis und identifiziert vorhandene Defizite in der Umsetzung des gesetzlichen Beratungsauftrags. Abschließend plädiert die Autorin für mehr Forschung zu Beratung im sozialen Sicherungssystem. mehr

Projekt: Familienorientierte Suchtarbeit

(mit dem Ziel neben der Behandlung der Abhängigkeitserkrankung elterliche Kompetenz stärken): https://www.eltern-sucht.de/thema/projekt/

 

Online-Diskussion über die Schwerbehindertenvertretung

Das Bundesteilhabegesetz hat die Beteiligungsrechte für die Schwerbehindertenvertretung (SBV) erweitert. Welche Entwicklungen gab es dadurch in Betrieben und Dienststellen? Hierzu hat die DVfR am 25. September 2019 eine Online-Diskussion gestartet. Mitglieder der SBV, Vertrauenspersonen und Interessierte sind zur Mitwirkung mit eigenen Fragen und Thesen herzlich eingeladen.
mehr lesen

Pressemitteilung: 33 Monate BTHG

Pressemitteilung: Online-Diskussion „33 Monate BTHG: Stärkung der SBV – Programm oder Wirklichkeit?“

Daniela Ludwig (CSU) ist neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung

www.drogenbeauftragte.de

Studie: Erhebliche Diskriminierungsrisiken durch Algorithmen
Algorithmen und umfangreiche Datensätze bergen erhebliche Diskriminierungspotenziale im Arbeitsleben, bei der Vergabe von Wohnraum, in der Medizin und weiteren Bereichen. Darauf weist eine aktuelle Studie des Karlsruher Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) anhand zahlreicher Beispiele hin.
mehr lesen

Stellungnahme der DVfR

Stellungnahme der DVfR
zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz – RSIG)

58. DHS Fachkonferenz SUCHT

Die nächste Fachkonferenz der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen findet vom 09. - 11.10.2019 in Augsburg statt.
Thema: #Suchthilfe # Digital
Das Programm finden Sie hier.

FAGS Film: „Gesicht zeigen. Glücksspielsucht und Selbsthilfegruppe“

Der Fachverband Glücksspielsucht e.V. (FAGS) hat einen 10-minütigen Film mit dem Titel „Gesicht zeigen. Glücksspielsucht und Selbsthilfe“ produziert. Der Film porträtiert Mitglieder von Selbsthilfegruppen für Glücksspielsüchtige aus Bielefeld (Game Over Bielefeld) und Bremen (Gemeinsam gegen Glücksspielsucht). Der Film ist über YouTube abrufbar und kann kostenfrei von allen Suchthilfeeinrichtungen und Selbsthilfegruppen genutzt und unter Nennung der Quelle auch veröffentlicht werden. Der Fachverband Glücksspielsucht e.V. dankt dem BKK Dachverband e.V. für die Finanzierung des Films.
https://www.youtube.com/watch?v=U3mhLxLdNek&t=14s

Innovatives Online-Lernangebot für Fachkräfte der Suchthilfe

Suchterkrankungen sind bei Suizidopfern die zweithäufigste Störung. Daher ist die Risikoabschätzung für das Suchthilfesystem ein wichtiges Thema. Ein innovatives Online-Lernangebot für alle in der Suchthilfe tätigen Fachkräfte sowie für nicht therapeutisch tätige Mitarbeitende wird im Rahmen des Modellprojekts „suizidundsucht.net“ erprobt und wissenschaftlich evaluiert. Die DHS unterstützt das Modellprojekt und lädt im Namen der Projektpartner dazu ein, am aktuellen Pilotdurchlauf teilzunehmen. Registrierung unter: www.suizidundsucht.net/teilnahme

FAGS-Flyer: „Selbsthilfe wirkt! Für ein glückliches Leben ohne Glücksspiel“

Der Fachverband Glücksspielsucht e.V. (FAGS) hat einen Flyer entwickelt, der zum Besuch von Selbsthilfegruppen motivieren soll. Er wurde allen Kliniken, die Glücksspielsüchtige stationär behandeln, mit der Bitte zugeschickt, ihn im Abschlussgespräch den Patient*innen zu überreichen. Könnte auch für die BSA relevant sein. Exemplare können kostenfrei beim FAGS bestellt werden: http://www.gluecksspielsucht.de

Rundbrief der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe (DG-SAS)

DG-SAS informiert über aktuelle und geplante Aktivitäten
Der zweite Rundbrief der DG-SAS ist im Juni erschienen und steht auf der Website der DG-SAS für Interessierte zur Verfügung. Er informiert in unregelmäßigen Abständen über aktuelle und geplante Aktivitäten der Fachgesellschaft. https://www.dg-sas.de/de/stellungnahmen/veroffentlichungen/

Bundesteilhabepreis 2019: Inklusive Mobilität

Wie gewährleisten Kommunen eine barrierefreie, selbstbestimmte Mobilität für Wege zur Arbeit, zur Schule, zum Einkauf, zu Freizeitaktivitäten und wieder nach Hause? Die „Inklusive Mobilität“ ist Thema des Bundesteilhabepreises 2019. Für den Wettbewerb können bis 31. Juli Bewerbungen mit Gute-Praxis-Beispielen oder Modellprojekten eingereicht werden.
Nähere Informationen finden Sie hier.